High Dynamic Range (HDR) ist einer der wichtigsten Bildverbesserungen der letzten Jahre. Doch die Vielzahl an Formaten – HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG – sorgt für Verwirrung. Wir klären auf.
Was ist HDR?
HDR steht für High Dynamic Range – also einen erweiterten Dynamikbereich zwischen dem dunkelsten Schwarz und dem hellsten Weiß. Ein HDR-Bild zeigt gleichzeitig Details in dunklen Schatten und in hellen Highlights, ohne dass beides "absäuft" oder "ausbrennt".
Der Basisstandard. Open-Source, von fast allen TVs und Inhalten unterstützt. Statische Metadaten – einmalige Kalibrierung für den gesamten Film.
Von Samsung und Amazon entwickelt. Dynamische Metadaten – jede Szene wird individuell kalibriert für bessere Helligkeit. Offen lizenziert.
Der Goldstandard. Dynamische Metadaten + bis zu 12-Bit-Farbtiefe + bis zu 10.000 Nits Spitzenhelligkeit. Lizenzpflichtig aber weit verbreitet.
Hybrid Log-Gamma – entwickelt für Broadcast und Live-TV. Rückwärtskompatibel mit SDR-Geräten. Ideal für Sportsendungen.
Unser Tipp: Achten Sie mindestens auf HDR10 und Dolby Vision. Wer einen Samsung kauft, bekommt stattdessen HDR10+. Beide dynamischen Formate sind dem statischen HDR10 deutlich überlegen.